Wann lohnt sich der Rabattschutz?

21 Oct 2017

Kfz-Versicherungen gestalten die Versicherungsbeiträge für ihre Versicherten unter anderem anhand eines Rabattsystems. Wer keine Kosten durch selbst verschuldete Unfälle verursacht, wird dabei durch einen Schadenfreiheitsrabatt und die damit zusammenhängenden niedrigeren Versicherungsprämien belohnt. Die Höhe des Rabatts ist an die aktuelle Schadenfreiheitsklasse gekoppelt, welche sich wiederum aus der Anzahl der unfallfreien Jahre in Folge ergibt. Für Kfz-Versicherte ist es daher wichtig, möglichst lang unfallfrei zu bleiben, um den Versicherungsbeitrag stetig zu reduzieren und niedrig zu halten.

 

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Aufpreis für den Rabattschutz immer dann lohnt, wenn die Rückstufung nach einem Unfall den Schadenfreiheitsrabatt deutlich reduziert. Bei der Kalkulation sollte nicht vergessen werden, dass der Rabattschutz nicht nur die Rückstufung verhindern kann, sondern auch die Einstufung in eine höhere Schadenfreiheitsklasse zum Folgejahr ermöglicht. Wird der Rabattschutz beansprucht und ein selbst verschuldeter Schaden aus der Statistik gelöscht, spart der Versicherte nicht nur die höheren Beiträge durch die Rückstufung, sondern wird sogar weiter aufgestuft, wodurch sich der Versicherungsbeitrag wiederum verringert. Kommt es dagegen viele Jahre zu keinem selbst verschuldeten Schaden, rechnen sich die Mehrkosten irgendwann nicht mehr.

Wann der Abschluss eines Rabattschutzes als Zusatzoption sinnvoll ist, muss jeder Versicherte daher für sich selbst entscheiden. Letztlich spielen hier das Vertrauen in die eigenen Fahrkünste beziehungsweise das individuelle Bedürfnis nach einem „Auffangnetz“ eine Rolle.

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